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06. Mai 2011 – Mügeln

Gegen 1.00 Uhr zerschlägt ein bekannter Mügelner (Neo)nazi die Scheibe der Eingangstür eines nicht-rechten Jugendlichen und verletzt sich dabei selbst leicht. Der herbeigerufenen Polizei gegenüber gestand der Täter auch gleich die begangene Sachbeschädigung.

02. April 2011 – Mügeln

In der Nacht von Freitag zu Sonnabend gegen 1 Uhr versammeln sich ca. 10 bis 15 (Neo)nazis vor dem Wohnhaus eines nicht-rechten Jugendlichen, welcher bereits im Vorfeld mehrfach Opfer rechter Gewalt wurde und belagern dieses regelrecht. Als sie keiner Person, welche in das Feindbild der (Neo)nazis passen würde, habhaft werden konnten, zog der rechte Mob grölend durch Mügeln. Dabei riefen sie Parolen wie z.B. „Hier regiert der Nationale Widerstand“ u.ä..

30. März 2011 – Mügeln

Laut Polizeidirektion Westsachsen drang am Mittwoch den 30. März 2011 gegen 21.15 Uhr ein 34 Jähriger, trotz gerichtlicher Verfügung, in die Wohnung seiner Freundin in der Rosa-Luxemburg-Straße in Mügeln ein. Dabei brüllte der ungebetene Gast ausländerfeindliche und rechtsgerichtete Parolen. Die Polizei, welche die Ermittlungen aufnahm, betonte, dass in dem Haus nur deutsche Staatsbürger wohnen würden.

11. März 2011 – Mügeln

In der Nacht von Freitag zu Sonnabend warfen Unbekannte in Mügeln die Eingangstür eines Wohnhauses ein. In diesem Haus wohnt auch ein als alternativ geltender Jugendlicher, welcher bereits mehrfach zur Zielscheibe rechter Drohungen und gewalttätigen Übergriffen wurde, weshalb ein neonazistischer Hintergrund wahrscheinlich ist. Des Weiteren wurden in dieser Nacht bei mehreren nicht-rechten Personen aus Mügeln „Anti-Antifa“-Flugblätter bzw. Papierschnipsel in deren Briefkästen hinterlassen.

18. Februar 2011 – Mügeln

Am späten Abend greifen mehrere Mügelner (Neo)nazis einen alternativen Jugendlichen an. Das Opfer wird mit Tritten und Schlägen traktiert. Erst durch das handfeste Eingreifen einer weiteren Person lassen die (Neo)nazis von ihrem Opfer ab, welches anschließend fliehen kann.

01. Januar 2011 – Mügeln

In der Silvesternacht versammelten sich ca. 20 (Neo)nazis erneut vor dem Wohnhaus eines alternativen Jugendlichen. Die Angreifer waren z.T. mit Hiebwaffen bewaffnet und versuchten gewaltsam in die Wohnung einzudringen. Einigen gelang es auch in das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses zu gelangen. Ein weiteres Eindringen konnte jedoch verhindert werden.