Archiv der Kategorie 'Bedrohung'

12. November 2011 – Mügeln

In der Nacht greifen zwei Mügelner (Neo)nazis einen alternativen Jugendlichen an. Das Opfer konnte glücklicherweise fliehen.

26. August 2011 – Mügeln

Gegen 21.00 Uhr drangen am Freitag drei bisher unbekannte Männer in einen Mügelner Dönerimbiss ein. Der Besitzer, welcher gerade sein Lokal abschließen wollte, wurde mit fremdenfeindlichen Parolen beschimpft und tätlich angegriffen, wodurch er leichte Verletzungen davon trug. Dennoch konnte sich der Angegriffene erfolgreich zur Wehr setzen, weshalb die Täter recht schnell die Flucht ergriffen. Die herbeigerufene Polizei, welche sich gewohnt unfreundlich und unkooperativ gegenüber den Opfern rechter Gewalt verhielt, nahm die Ermittlungen auf.

02. Juni 2011 – Mügeln

Zu Christi Himmelfahrt kam es zu mehreren Übergriffen durch (Neo)nazis auf nicht-rechte Jugendliche in Mügeln. Bereits am späten Nachmittag griffen mehrere (Neo)nazis eine junge Mügelnerin, welche mit ihrem Hund spazieren ging, mit pyrotechnischen Erzeugnissen an. Kurz darauf wurde auf dem Mügelner Markt ein alternativer Jugendlicher von einer größeren Personengruppe tätlich angegriffen. Das Opfer musste sich in ärztliche Behandlung geben. Die herbeigerufene Polizei nahm die Personalien von einigen Angreifern auf. Am späten Abend versammelten sich erneut mehrere (Neo)nazis vor dem Wohnhaus eines nicht-rechten Jugendlichen, bewarfen dies mit Flaschen, Steinen sowie Pyrotechnik und versuchten gewaltsam in dessen Wohnung einzudringen.

20./21. Mai 2011 – Mügeln

In der Nacht von Freitag zu Sonnabend versuchten mehrere Mügelner (Neo)nazis, welche unter anderem mit Schlagringen, Elektroschockern und Sandhandschuhen bewaffnet waren, gewaltsam in ein Mehrfamilienhaus, in welchem auch mehrere alternative Jugendliche wohnen, einzudringen. Gegen 23.00 Uhr zog eine Gruppe von ca. 10 (Neo)nazis, rechte Parolen grölend, vom „Filmriss“, einer von Mügelner (Neo)nazis häufig frequentierten Bar/Kneipe, zu dem besagten Mehrfamilienhaus. Dabei kletterte einer der (Neo)nazis über ein Vordach auf den Balkon eines der betroffenen Jugendlichen und versuchte hier die Scheiben einzuschlagen. Hierbei stellte sich dieser eben so ungeschickt, wie bei der anschließenden Flucht an. Ein Sprung vom Balkon in die Arme zweier seiner „Kameraden“, welche ihn fangen sollten, misslang und mit einem gebrochenen Bein blieb er glücklicherweise der einzige Verletzte.
Gegen 2 Uhr in der gleichen Nacht versuchten erneut mehrere (Neo)nazis in das Mehrfamilienhaus einzudringen. Nach etlichen Versuchen gelang es ihnen, die Eingangstür einzutreten und sie erreichten das Treppenhaus. Glücklicherweise gelang es ihnen nicht, direkt in die Wohnung eines der Jugendlichen einzudringen.
Kritisiert werden muss in diesem Zusammenhang auch das Verhalten der alarmierten Polizei. Diese nahm zwar immerhin die Personalien von einigen der Angreifer auf, fielen des Weiteren jedoch durch Desinteresse auf. So machten die „Freunde und Helfer“ deutlich, dass ein „Rechts-Links-Konflikt“, so der O-Ton der Beamten, sie überhaupt nichts angehe.

02. April 2011 – Mügeln

In der Nacht von Freitag zu Sonnabend gegen 1 Uhr versammeln sich ca. 10 bis 15 (Neo)nazis vor dem Wohnhaus eines nicht-rechten Jugendlichen, welcher bereits im Vorfeld mehrfach Opfer rechter Gewalt wurde und belagern dieses regelrecht. Als sie keiner Person, welche in das Feindbild der (Neo)nazis passen würde, habhaft werden konnten, zog der rechte Mob grölend durch Mügeln. Dabei riefen sie Parolen wie z.B. „Hier regiert der Nationale Widerstand“ u.ä..

30. März 2011 – Mügeln

Laut Polizeidirektion Westsachsen drang am Mittwoch den 30. März 2011 gegen 21.15 Uhr ein 34 Jähriger, trotz gerichtlicher Verfügung, in die Wohnung seiner Freundin in der Rosa-Luxemburg-Straße in Mügeln ein. Dabei brüllte der ungebetene Gast ausländerfeindliche und rechtsgerichtete Parolen. Die Polizei, welche die Ermittlungen aufnahm, betonte, dass in dem Haus nur deutsche Staatsbürger wohnen würden.

11. März 2011 – Mügeln

In der Nacht von Freitag zu Sonnabend warfen Unbekannte in Mügeln die Eingangstür eines Wohnhauses ein. In diesem Haus wohnt auch ein als alternativ geltender Jugendlicher, welcher bereits mehrfach zur Zielscheibe rechter Drohungen und gewalttätigen Übergriffen wurde, weshalb ein neonazistischer Hintergrund wahrscheinlich ist. Des Weiteren wurden in dieser Nacht bei mehreren nicht-rechten Personen aus Mügeln „Anti-Antifa“-Flugblätter bzw. Papierschnipsel in deren Briefkästen hinterlassen.

01. Januar 2011 – Mügeln

In der Silvesternacht versammelten sich ca. 20 (Neo)nazis erneut vor dem Wohnhaus eines alternativen Jugendlichen. Die Angreifer waren z.T. mit Hiebwaffen bewaffnet und versuchten gewaltsam in die Wohnung einzudringen. Einigen gelang es auch in das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses zu gelangen. Ein weiteres Eindringen konnte jedoch verhindert werden.