22. Juni 2014 – Oschatz

In der Nacht vom 21. zum 22. Juni 2014 wurde das soziokulturelle Zentrum E-Werk Oschatz mit neonazistischen Parolen beschmiert. Neben Sprüchen wie „Fuck Antifa“, „Fotzen“, „E Werk Fotzen wir kriegen euch“, „ Fotzen Zecken“ und „No Fight No Glory“, welche überall auf dem Gelände gesprüht wurden, schlugen die Randalierer auch Scheiben ein. Die Täter sind inzwischen bekannt.

31. Mai 2013 – Oschatz

Mehrere Personen gröten am Oschatzer Busbahnhof mehrfach die Parole „Sieg Heil“ und zeigten passend dazu auch den Hitlergruß. Die Polizei nahm die Personalien der Beteiligten auf.

14. Mai 2013 – Oschatz

Ein Ladendieb beleidigt in Oschatz, nachdem er bei ertappt wurde, den Ladendetektiv und die eingetroffenen PolizeibeamtInnen. Außerdem zeigte der Langfinger den Hitlergruß und skandierte mehrfach „Heil Hitler“ und „Sieg Heil“.

16. April 2013 – Mügeln/Oschatz

Im Zeitraum vom 15. zum 19. April 2013 tauchten in Oschatz und Mügeln Plakate der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) auf. Auf diesen bewirbt die neonazistische Organisation einen Naziaufmarsch am 27. April 2013 in Torgau.

25. Februar 2013 – Mügeln

Mügelner Jugendliche/Kinder errichten auf dem Gelände des städtischen Jugendhauses „Young Mogelin“ einen Schneemann, welcher mit einem Hakenkreuz „verschönert“ ist.

19. Dezember 2012 – Oschatz

In der Nacht vom 19. zum 20. Dezember 2012 wurden an den Briefkästen des soziokulturellen Zentrums E-Werk Oschatz neonazistische Aufkleber mit Parolen wie „The KKK Wants You!“ oder „White pride world wide“ angebracht.

28. November 2012 – Oschatz

In der Nacht vom 28. zum 29. November 2012 haben Unbekannte in der Strehlaer Straße in Oschatz die hier eingelassenen 14 Stolpersteine, welche an die Schicksale der jüdischen Einwohner von Oschatz erinnern, mit grauer Farbe beschmiert.

10. Juni 2012 – Oschatz

In der Woche vom 04. zum 10. Juni 2012 tauchten im Oschatzer Stadtgebiet Plakate der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) auf. Auf diesen bewirbt die neonazistische Organisation den rechten Aufmarsch am 17. Juni 2012 in Dresden, sowie die neue JN-Kampagne „Identität Sachsen“.

17. Mai 2012 – Mügeln

Zu Christi Himmelfahrt versammelten sich gegen 22 Uhr auf dem Mügelner Markt ca. 15 Personen, welche dem rechten Spektrum zugeordnet werden können. Die (Neo)nazis vermummten sich, brannten so genannte Bengalische Feuer ab und grölten rechte Parolen, wie z.B. „Nationaler Sozialismus Jetzt“.

12. Mai 2012 – Mügeln

In der Nacht von Sonnabend zu Sonntag werden im gesamten Mügelner Stadtgebiet mehrere rechtsgerichtete Parolen gesprüht. Darunter waren Parolen wie „Fuck Antifa“, „NS Jetzt!“, sowie durchgestrichene Davidsterne.

25. April 2012 – Mügeln

Laut Polizei wurde in der Nacht vom 25./26. April eine Hauswand im Bereich des Johanniskirchhofs in Mügeln mit rechtsgerichteten Parolen beschmiert.

20. März 2012 – Dahlen

Laut Polizei wurde in Dahlen OT Schmannewitz ein Hakenkreuz an eine Mülltonne geschmiert. Es wird gegen Unbekannt wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

20. Dezember 2011 – Oschatz

Mehrere (Neo)nazis randalierten im Oschatzer Thomas-Mann-Gymnasium und skandierten neonazistische Parolen. Hintergrund war vermutlich ein Beziehungsstreit zwischen einem Mügelner (Neo)nazi und dessen Freundin, welche Schülerin des Gymnasiums ist. Die Täter, welche keine Schüler des Gymnasiums sind, waren allem Anschein nach auf eine Konfrontation mit der besagten Schülerin aus. Als sie diese jedoch nicht auffanden, ließen sie ihren Frust am Mobiliar eines Klassenzimmers aus. Zu Personenschäden kam es nicht und die Täter verließen nach kurzer Zeit wieder die ihnen normalerweise völlig fremde Bildungseinrichtung. Die herbeigerufene Polizei nahm anschließend die Verfolgung der (Neo)nazis auf.

24. November 2011 – Oschatz

Unbekannte schändeten das Ehrenmal für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen sowjetischen Soldaten in der Parkstraße.

12. November 2011 – Mügeln

In der Nacht greifen zwei Mügelner (Neo)nazis einen alternativen Jugendlichen an. Das Opfer konnte glücklicherweise fliehen.

26. August 2011 – Mügeln

Gegen 21.00 Uhr drangen am Freitag drei bisher unbekannte Männer in einen Mügelner Dönerimbiss ein. Der Besitzer, welcher gerade sein Lokal abschließen wollte, wurde mit fremdenfeindlichen Parolen beschimpft und tätlich angegriffen, wodurch er leichte Verletzungen davon trug. Dennoch konnte sich der Angegriffene erfolgreich zur Wehr setzen, weshalb die Täter recht schnell die Flucht ergriffen. Die herbeigerufene Polizei, welche sich gewohnt unfreundlich und unkooperativ gegenüber den Opfern rechter Gewalt verhielt, nahm die Ermittlungen auf.

17./18. Juni 2011 – Schweta

Zum Parkfest in Schweta, einem Ortsteil von Mügeln, darf der (Neo)nazi Daniel B., welcher bereits wegen rechtsmotivierten Gewaltdelikten vorbestraft ist, als Security arbeiten.
Es ist äußerst beunruhigend, dass ausgerechnet ein stadtbekannter (Neo)nazi auf solchen Events für die Sicherheit der Besucher_innen zuständig ist – ganz besonders wenn es sich um ein Mügelner „Volksfest“ handelt.

02. Juni 2011 – Mügeln

Zu Christi Himmelfahrt kam es zu mehreren Übergriffen durch (Neo)nazis auf nicht-rechte Jugendliche in Mügeln. Bereits am späten Nachmittag griffen mehrere (Neo)nazis eine junge Mügelnerin, welche mit ihrem Hund spazieren ging, mit pyrotechnischen Erzeugnissen an. Kurz darauf wurde auf dem Mügelner Markt ein alternativer Jugendlicher von einer größeren Personengruppe tätlich angegriffen. Das Opfer musste sich in ärztliche Behandlung geben. Die herbeigerufene Polizei nahm die Personalien von einigen Angreifern auf. Am späten Abend versammelten sich erneut mehrere (Neo)nazis vor dem Wohnhaus eines nicht-rechten Jugendlichen, bewarfen dies mit Flaschen, Steinen sowie Pyrotechnik und versuchten gewaltsam in dessen Wohnung einzudringen.

27. Mai 2011 – Oschatz

In Oschatz wurde der Obdachlose Andre K. von sechs Schlägern so sehr misshandelt, dass dieser am 1. Juni 2011 in einem Leipziger Klinikum an seinen schweren Verletzungen verstarb. Gegen drei Männer im Alter von 25, 27 und 36 Jahren wurde Haftbefehl erlassen. Bei einem der mutmaßlichen Täter handelt es sich um den Oschatzer (Neo)nazi Ronny S., welcher vor der Tat bereits prahlte „Penner“ und „Kanaken“ fertig machen zu wollen.

20./21. Mai 2011 – Mügeln

In der Nacht von Freitag zu Sonnabend versuchten mehrere Mügelner (Neo)nazis, welche unter anderem mit Schlagringen, Elektroschockern und Sandhandschuhen bewaffnet waren, gewaltsam in ein Mehrfamilienhaus, in welchem auch mehrere alternative Jugendliche wohnen, einzudringen. Gegen 23.00 Uhr zog eine Gruppe von ca. 10 (Neo)nazis, rechte Parolen grölend, vom „Filmriss“, einer von Mügelner (Neo)nazis häufig frequentierten Bar/Kneipe, zu dem besagten Mehrfamilienhaus. Dabei kletterte einer der (Neo)nazis über ein Vordach auf den Balkon eines der betroffenen Jugendlichen und versuchte hier die Scheiben einzuschlagen. Hierbei stellte sich dieser eben so ungeschickt, wie bei der anschließenden Flucht an. Ein Sprung vom Balkon in die Arme zweier seiner „Kameraden“, welche ihn fangen sollten, misslang und mit einem gebrochenen Bein blieb er glücklicherweise der einzige Verletzte.
Gegen 2 Uhr in der gleichen Nacht versuchten erneut mehrere (Neo)nazis in das Mehrfamilienhaus einzudringen. Nach etlichen Versuchen gelang es ihnen, die Eingangstür einzutreten und sie erreichten das Treppenhaus. Glücklicherweise gelang es ihnen nicht, direkt in die Wohnung eines der Jugendlichen einzudringen.
Kritisiert werden muss in diesem Zusammenhang auch das Verhalten der alarmierten Polizei. Diese nahm zwar immerhin die Personalien von einigen der Angreifer auf, fielen des Weiteren jedoch durch Desinteresse auf. So machten die „Freunde und Helfer“ deutlich, dass ein „Rechts-Links-Konflikt“, so der O-Ton der Beamten, sie überhaupt nichts angehe.